Cannabis vakuumieren: Weed richtig lagern

Cannabis vakuumieren: Weed richtig lagern

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Cannabis vakuumieren kann eine praktische Methode sein, um Weed, Gras und Cannabisblüten länger frisch zu halten. Entscheidend sind dabei die richtige Restfeuchte, passende Beutel und gute Lagerbedingungen. In diesem Artikel erfährst du, wann Vakuumieren sinnvoll ist, welche Vorteile es bietet und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.

Cannabis vakuumieren: Wann ist die Methode sinnvoll?

Cannabis ist ein sensibles Naturprodukt, dessen Qualität, Wirkung und Aroma stark von der Lagerung abhängen. Cannabinoide und Terpene können sich durch Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit verändern oder abbauen. Das ist der große Vorteil des Vakuumierens, da das Fehlen von Sauerstoff den Alterungsprozess extrem verlangsamt. Wirkstoffe wie THC und CBD sowie die aromatischen Terpene werden dadurch regelrecht eingefroren, weshalb Cannabis selbst nach Monaten noch genauso stark wirkt und intensiv schmeckt wie am ersten Tag. 

Cannabis nach dem Trocknen vakuumieren: Der richtige Zeitpunkt

Cannabis sollte nicht direkt nach der Ernte oder mit zu hoher Restfeuchtigkeit vakuumiert werden, da so das Risiko zur Schimmelbildung steigt. Die Vakuumierung kommt erst nach dem Trocknen (2 Wochen) und anschließendem Aushärten (4 Wochen) deiner Buds infrage.   

Lagerung von Cannabis: Dieses Equipment wird zum Vakuumieren benötigt

Als Erstes benötigst du selbstverständlich einen Vakuumierer mit regulierbarer Saugkraft, da Standardgeräte die Buds zerquetschen können. Die dazugehörigen Vakuumbeutel müssen lebensmittelecht sein und eine strukturierte Oberfläche aufweisen, damit die Luft ungehindert entweichen kann, ohne dass die Blüten Schaden nehmen. Zusammen mit den Blüten wandert ein Feuchtigkeitspack (z.B. Boveda) in den beutel, welches das Austrocknen verhindert und gleichzeitig das Schimmelrisiko minimiert, indem es die Feuchtigkeit bei 58 % bis 62 % hält. Da herkömmliche Beutel aber lichtdurchlässig sind, solltest du die fertigen Pakete zusätzlich in blickdichte Mylar-Beutel oder dunkle Boxen legen. Das schützt die sensiblen Wirkstoffe wie THC und Terpene vor dem Zerfall durch UV-Licht und Wärme.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Cannabis richtig vakuumieren

Schritt 1: Cannabis prüfen

Bevor du die Buds vakuumierst, sollten die Blüten absolut sauber, schimmelfrei und vollständig getrocknet und ausgehärtet sein. 

Schritt 2: Restfeuchte kontrollieren

Lege die Blüten idealerweise zunächst in ein Glas mit Hygrometer. Stabilisiert sich der Wert im passenden Bereich, ist das Cannabis eher für die langfristige Lagerung geeignet.

Schritt 3: Geeigneten Beutel wählen

Nutze stabile Vakuumbeutel, die für Lebensmittel geeignet sind. Wer zusätzlichen Schutz vor schädlichen UV-Strahlen sucht, greift zu blickdichten Mylar-Beuteln.  

Schritt 4: Nicht zu stark pressen

Beim Vakuumieren sollte das Weed nicht komplett plattgedrückt werden. Befülle den Beutel daher nur zu maximal 75 % mit den Buds.

Schritt 5: Vakuumiergerät einstellen und sanft absaugen

Verwende ein Gerät mit manueller Druckregelung oder einer speziellen “Soft”-beziehungsweise “Gentle”-Funktion, um den Unterdruck präzise zu steuern. Zu starker Zug drückt die Blüten platt und zerstört die wertvollen, klebrigen Harzkristalle (Trichome). Starte den Vakuumiervorgang und stoppe ihn rechtzeitig, bevor das Weed zusammengedrückt wird. Achte unbedingt darauf, dass die geplante Schweißnaht sauber, staubfrei und trocken ist. Nur so ist garantiert, dass der Beutel absolut luftdicht bleibt.

Schritt 6: Dunkel und kühl lagern

Nach dem Vakuumieren gehört Cannabis an einen dunklen, kühlen und trockenen Ort. Ideal ist ein konstanter Temperaturbereich zwischen 15 und 20 °C.

Wie lange hält Cannabis im Vakuum?

Wie lange Cannabis im Vakuum hält, hängt stark von der Qualität der Blüten, der Restfeuchte, dem Verpackungsmaterial und den Lagerbedingungen ab. Unter guten Bedingungen kann vakuumiertes Cannabis mehrere Monate bis deutlich länger haltbar bleiben, ohne stark an Aroma und Potenz zu verlieren.

Cannabis vakuumieren und einfrieren: Geht das?

Cannabis kann vakuumiert und eingefroren werden, allerdings ist diese Methode nicht ohne Risiko. Trichome werden bei Kälte spröder und können leichter abbrechen. Beim Auftauen sollte der Beutel geschlossen bleiben, bis er Raumtemperatur erreicht hat.

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Cannabis vakuumieren, um es lange frisch zu halten  

Cannabis vakuumieren kann eine sehr gute Methode sein, um Weed, Gras und Cannabisblüten länger frisch zu halten. Durch die extremen Minustemperaturen im Gefrierfach werden die klebrigen Harzkristalle (Trichome) steinhart und so spröde, dass sie schon bei der kleinsten Bewegung der Beutel leicht abbrechen und verloren gehen. Wer diesen Weg dennoch wählen möchte, muss zudem beim späteren Auftauen extrem vorsichtig sein. 

Nach den Entnahme sollte der Vakuumbeutel so lange geschlossen bleiben, bis er die Raumtemperatur angenommen hat. Öffnet man den Beutel nämlich zu früh, kondensiert die Umgebungsluft sofort auf den eiskalten Blüten, was unweigerlich zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmel führt.

FAQ

Soll man Cannabis vakuumieren?

Ja, Cannabis kann vakuumiert werden, wenn es richtig getrocknet und lagerfähig ist. Für den täglichen Gebrauch ist ein luftdichtes Glas oft praktischer, für eine längere Aufbewahrung jedoch ist Vakuumieren sinnvoller.

Wie lange hält Cannabis im Vakuum?

Unter guten Bedingungen kann vakuumiertes Cannabis mehrere Monate haltbar bleiben.

Kann man Cannabis vakuumieren und einfrieren?

Ja, Cannabis kann vakuumiert und eingefroren werden, sollte dafür aber vollständig trocken und luftdicht verpackt sein.